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Spezifikation eines Linux-Firewall-Systems Spezifikation des Firewall-Systems......................................................................................................................................... 1 1.1 Aufbau....................................................................................................................................................................... 1 1.2 Art und technische Daten der Anbindung.......................................................................................................... 1 1.2.1 Pflege der DNS-Einträge................................................................................................................................. 1 1.3 Bereitgestellte Dienste............................................................................................................................................. 1 1.3.1 Firewall.............................................................................................................................................................. 1 1.3.2 Application-Level-Gateways......................................................................................................................... 1 1.3.3 Fernwartung..................................................................................................................................................... 2 1.3.4 VPN.................................................................................................................................................................... 2 1.3.5 Protokollierung................................................................................................................................................ 2 1.4 Paketfilter - Konfiguration....................................................................................................................................... 2 1.4.1 Grundsätzliches............................................................................................................................................... 2 1.4.2 Aus dem internen Netz................................................................................................................................... 2 1.4.3 Aus dem externen Netz................................................................................................................................... 2 1.5 Konfiguration anderer beteiligter Rechner........................................................................................................... 3 1.6 Sicherheitsmaßnahmen............................................................................................................................................ 3 1.7 Fehlersuchmöglichkeiten........................................................................................................................................ 3 1.7.1 Überwachungstool für Mailserver................................................................................................................ 3 1.7.2 Kontrolle aller laufenden Dienste................................................................................................................. 3 2.................................................................................................................................................................................................... 3 1.1 AufbauDie Anbindung besteht aus: - 1 Linux-Rechner mit zwei Netzwerkkarten (WALL) = Paketfilter - 1 Linux-Rechner mit einer Netzwerkkarte (GATE) = Application-Level-Gateway - 1 Cisco-Router von der Telekom - 1 Hub 1.2 Art und technische Daten der AnbindungEs handelt sich um eine ADSL-Standleitung mit 8 festen
IP-Adressen. 1.3 Bereitgestellte Dienste1.3.1 Firewall- Paketfilter (Regeln siehe unten) - Masquerading (dynamic NAT): ermöglicht Rechnern aus dem internen Netz vollen Internetzugang 1.3.2 Application-Level-Gateways-
http-Proxy-Server (momentan nur als Reserve) - FTP-Proxy-Server: Ermöglich FTP-Zugang ins Internet z.B für Windows Commander -
Mail-Relay-Server (Zwischenspeicher, Protokollierer und
AntiSpam-Filter) - Mail-Virenscanner mit automatischem Update der Virendatenbank 1.3.3 Fernwartung- Zugang nur per SSH mit starker Verschlüsselung (ähnlich Zertifikaten) - Zugang aus dem internen Netz auch per VNC (Grafische Oberfläche) 1.3.4 VPN- IPSEC/IKE-basiertes VPN. - Authentifizierung über X509-Zertifikate. CRL-Auswertung. - Filterregeln für VPN-Zugriffe 1.3.5 Protokollierung- Protokollierung aller wichtigen Zugriffe auf die Firewall. - Remote-Protokoll auf anderen Rechner für bessere Intrusion-Detection möglich (Momentan ungenutzt) - Protokoll aller VPN-Zugriffe 1.4 Paketfilter - Konfiguration Der kritische Punkt ist der Rechner. Er verbindet die Netze miteinander, soll aber allen unerwünschten Datenverkehr unterbinden. Das SuSEfirewall2 - Paket, das hier verwendet wird, enthält bereits viele Regeln, die der allgemeinen Sicherheit dienen. Das sind Maßnahmen gegen übliche Angriffstechniken (Spoofing, Syn-flooding, usw.) 1.4.1 Grundsätzliches-
Routing und Masquerading ist aktiviert: Verbindungen
können von innen nach außen aufgebaut werden. Dieses ist nur für den
Internet-Zugriff per Proxy-Server notwendig. Mails werden per Application-Level-Gateways (sendmail, plug-gw)
durchgelassen. - Es sind nur bestimmte Dienste erlaubt. Dabei gilt für das externe Netz ein höherer Sicherheitsanspruch als von intern. 1.4.2 Aus dem internen NetzErlaubt ist: - TCP Port 25: Mail. Nur Zugriff auf externen Mail-Server (per plug-gw) - TCP Port 80: Proxy-Zugriff auf Reserve-Proxy (per plug-gw) Diese Rechner dürfen als einzige auf das ganze Internet zugreifen: - server02: Update der Virenscanner-Datenbank. (Nur FTP-Protokoll.) - msproxy: Proxy-Server (Alle Protokolle) Folgende Verbindungen sind zusätzlich möglich (für Backup-Agent): - server02 greift auf GATE zu (alle Ports) - GATE greift auf server02 zu (alle Ports) Alles andere ist von intern gesperrt. 1.4.3 Aus dem externen NetzNur vom TRUSTED-Bereich (nur das Firewallnetz) aus: - TCP Port 22: SSH - TCP Port 25: Mail. Wird direkt auf den Exchange-Server weitergeleitet. Aus dem ganzen Internet auf den Rechner WALL: - IP-Protokoll 50: IPSEC - UDP Port 500: IKE (zusammen sind diese für ein VPN notwendig) Aus dem ganzen Internet auf den Rechner GATE: -
TCP-Protokoll
25: Mail -
TCP-Protokoll
22: Secure Shell (SSH) Alles andere nicht. 1.5 SicherheitsmaßnahmenFolgende Sicherheitsmaßnahmen sollen den Betrieb der Firewall zuverlässig und sicher gestalten: -
Online-Update für sicherheitsrelevante Patches. (YaST2-Online-Update) - Login über Netz nur mit SSH-Schlüssel+Paßwort. - Festplattenimages der Rechner für Notfälle - Keine unnötigen Dienste auf den Rechnern. 1.6 Fehlersuchmöglichkeiten1.6.1 Überwachungstool für Mailserver
Eingriff auf die Funktion des Servers ist damit nicht möglich. 1.6.2 Kontrolle aller laufenden Dienste Mit ps ax bzw. netstat –anp | grep LISTEN können die laufenden Dienste kontrolliert werden. Bei Verdacht können Änderungen an der Konfiguration so erkannt werden. 2
Folgende Änderungen und Erweiterungen sind an diesem Dokument vorgenommen worden:
Letzter Update: Tue Jul 01 14:24:26 CEST 2003
Copyright (c) 2002 Reinhard Moosauer IT Beratung, D-84028 Landshut. |
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